Ryan Regez setzt sich für Bern gesund ein

Ryan Regez fährt Skicross auf Weltcup-Niveau. Und setzt sich als Botschafter für Bern gesund ein. Im Interview erzählt er von seinen ambitionierten Zielen für die nächsten Saisons.

Im Frühling dieses Jahres hat Ryan Regez für einige Schlagzeilen gesorgt: Der aufstrebende Skicrosser, der dieses Jahr das erste Mal im Weltcup mitfuhr, musste die Saison frühzeitig beenden. Grund dafür war eine Knieverletzung, die er sich im russischen Sunny Valley zugezogen hatte. Entmutigen lassen hat sich der Wengener von diesem Zwischenfall aber nicht. Für die kommenden Saisons hat er viel vor.

Will im Skicross hoch hinaus: Ryan Regez.

Die letzte Saison war eine sehr erfolgreiche für dich. Hattest du da deinen sportlichen Durchbruch?

Ryan Regez: Ja, das kann man so sagen. In der letzten Saison hatte ich mein Weltcup-Debut, im Jahr davor bin ich noch Europacup gefahren und habe dort die Gesamtwertung gewonnen. Dies war der Grundstein dafür, dass ich im Weltcup durchgehend mitfahren konnte.

Wie bist du zum Skicross gekommen?

Ich begann aus Freude am Sport. Ich fuhr früher Ski Alpin, hörte dann aber damit auf, weil ich eine Berufslehre begann. Wenig später ist Skicross zu einer olympischen Disziplin geworden, Mike Schmid hat eine Goldmedaille geholt und die Sportart wurde bekannter. Ich habe zuerst an Fun-Rennen teilgenommen, das hat mir sehr gefallen, also bin ich drangeblieben.

Was ist das Coole am Skicross? Wieso sollten das junge Leute mal ausprobieren?

Der Reiz ist der direkte Vergleich zwischen den Athleten. Alle starten gleichzeitig, das macht die Sache interessant und auch nervenaufreibend. Die Strecke ist mit Hindernissen versehen, man fährt auch mal im Windschatten der Konkurrenten oder ineinander hinein (lacht).

Welches sind deine nächsten Ziele für die nächste Saison oder auch längerfristig?

Momentan bin ich leider verletzt. Ich freue mich nun schon darauf, wieder auf die Piste gehen zu können. Nächstes Jahr steht Olympia an und da möchte ich dabei sein. Im Jahr darauf findet die nächste WM statt – dort eine Medaille zu gewinnen ist ein grosses Ziel von mir. Längerfristig möchte ich im Weltcup die Gesamtwertung gewinnen.

Das klingt nach einem ambitionierten Programm. Ab und zu musst du aber sicher auch mal was für dein Wohlbefinden tun.

Ja, das stimmt. Es ist wichtig, im Training immer hundert Prozent zu geben, sich dann aber auch genügend Zeit für die Regeneration zu lassen. Sonst sinkt irgendwann das Leistungslevel. Gesund essen gehört da natürlich auch dazu. Zu McDonald’s gehen wir im Team nur während der Saison – vielleicht auch etwas zu häufig (lacht). Dafür achte ich im Sommer streng auf ausgewogene Ernährung – mit viel Gemüse und Obst, dafür wenig bis kein Fleisch. Ich trinke zudem keinen Alkohol. Als Ausgleich ist es mir ausserdem wichtig, möglichst viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. (mg)


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